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Unternehmensfilm – Versuch einer Definition

Unternehmensfilm ist kein geschützter oder genormter Begriff

Unternehmensfilm der Versuch einer Definition

Was macht einen Unternehmensfilm aus?

Unternehmen in Deutschland sprechen weit häufiger von Imagefilmen als von Unternehmensfilmen. Das liegt unter anderen daran, das der Begriff ja sehr generisch klingt. Ich sage ja auch immer ich mache glaubwürdige Videos und Film für Unternehmen. Und da steckt schon die erste Hürde der Begrifflichkeiten:

Zunächst mal Film oder Video?

Das ist in der Tat ein wenig Generationsabhängig. Ältere Unternehmer assoziieren mit dem Begriff Film eher höhere Qualität und Inhalte mit einem roten Faden oder einer Story. Bei jüngeren steht Film oftmals für “altmodische” oder “angestaubte” Produktionsweise. Beides hat seine Berechtigung. Wenn ihr euch auf die Suche nach einer Filmproduktion oder Videofirma macht, ist es dann eben sinnvoll, zu überlegen wie eure Kunden das nennen würden. Denn die sollen das ja hinterher finden und gut finden;) Bleiben wir der Einfachheit halber mal bei der Form Unternehmensfilm.

Wo sind die Unterschiede zwischen Unternehmensfilm und Imagefilm?

Ganz einfach gesagt? Technisch gesehen zum Beispiel im Ton. Denn klassische und auch viele moderne Imagefilme kommen ohne einen sichtbaren Sprecher im Bild aus. Die werden bei klassischen Imagefilmen von Sprechern hinterher, als s.g. VoiceOver über den fertigen Film gesprochen. Bei modernen Imagefilmen verzichtet man häufig komplett aus Sprecher die nicht sichtbar sind, weil das die Glaubwürdigkeit des Films beschädigt.

Doch darüber hinaus würde ich, weil wie oben gesagt so gelernt, bei einem Unternehmensfilm eine Story erwarten. Oder zumindest eine Art roter Faden, der es dem Zuschauer ermöglicht sich an etwas mehr zu erinnern als schöne Bilder die keine Geschichte erzählen.

Inhalte eines Unternehmensfilms

Der häufigste Inhalt ist das einfach aus dem rund weil es naheliegend und sehr einfach zu realisieren ist. Jemand aus dem Unternehmen erzählt DIE Geschichte des Unternehmens. Also nicht eine beliebige Story, sondern die Historie des Unternehmens. Das ist aus meiner Sicht die häufigste Form des Unternehmensfilms. Aber es gibt noch weit mehr, wenn man als Grundform nur davon ausgeht, dass ein Angehöriger des Unternehmens das vor der Kamera erzählt. Im Idealfall übrigens der Chef oder der Vorstand selbst. Wieder ein Faktor der zur Glaubwürdigkeit beiträgt. Aber es so viel mehr zu erzählen als die Historie:

  • Heldensaga
  • Held der Arbeit
  • Kunde ist König

Eine Heldensage ist zum Beispiel ein Rückschlag oder eine Herausforderung die das Unternehmen gemeistert hat. Held der Arbeit kann ein Bericht über Mitarbeiter sein, der/die den Kunden mit einer Aktion massive Vorteile verschafft hat. Und Kunden im Unternehmensfilm mit einer Geschichte zum König zu machen, ist mit Sicherheit die Form, die von den eigenen Kunden am meisten honoriert wird.

Ideen sind halt das wichtigste bei einem Unternehmensfilm!

Und wenn die im Unternehmen nicht vorliegen, weil man sehr stark auf Effizienz und wenig auf Kreativität spezialisiert ist, muss das der Dienstleister liefern. Das geht dann allerdings weit über die handwerklich technischen Fähigkeiten von “schönen Bildern” hinaus. Die eigene Zielgruppe mit packenden Geschichten im Film zu fesseln, braucht keine Schauspielkunst und muss nicht zwingend die teuerste Technik benutzen. Schließlich will man ja keinen Tatort produzieren, sondern seinen Kunden in wenigen Minuten etwas aus, vom oder über das eigene Unternehmen erzählen. So steht und fällt ein guter Unternehmensfilm mit den Ideen. Und das wichtigste daran, die müssen sehr individuell auf Unternehmen und Zielgruppe  zugeschnitten sein.

Um das hinzubekommen braucht es Produktionsfirmen, die sich entweder wie gruvie in Unternehmensprozessen sehr gut auskennen, oder sich wenigstens sehr gut darein versetzen können. Das merkt ihr ganz schnell im Gespräch ob das klappen kann. Für solche Produzenten sind eure Kunden und eure Zielgruppen das wichtigste überhaupt.

Am Ende zählt ja was der Unternehmensfilm dem Unternehmen gebracht hat. Auch wenn sich der R.O.I nicht immer unmittelbar in Umsätzen messen lässt, die Kunden- bzw. Markenbindung ist für’s eigene Unternehmen immer sehr wertvoll.

Von |2831Europe/BerlinSa, 28 Dez 2019 15:00:51 +0100 Dezember 2019|Unternehmensfilm|0 Kommentare

Über den Autor:

Ein Kunde sagte mal zu mir:„Herr Rusche Sie sind immer gerade heraus. Das ist manchmal nicht sehr angenehm, aber mir immer sehr sympathisch!“Authentizität und Glaubwürdigkeit sind mir halt sehr wichtig. Denn das sind in wachsendem Maße die stärksten Erfolgsfaktoren überhaupt.

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